Ort: Online-Veranstaltung.
Veranstalter:
Prof. Dr. Sabine Gless

Im Jahr 2025 gehen selbstfahrende Autos in Serienproduktion. Glauben Sie (noch) an diese Prognose? Nach Jahren der Forschung mit neuer Computer- und Steuerungstechnologie, Innovationen bei Sensoren und einer Vielzahl von Pilotprojekten scheint der Blick auf die Vision einer vollautomatisierten Autofahrt auf öffentlichen Strassen nüchterner. Gleichzeitig schalten manche Autofahrer einfach auf «Autopilot» um und in den Innenstädten Europas beherrschen vernetzte Fahrräder das Stadtbild. Viele Menschen sind digital unterwegs. Die Herausforderungen für Technik und Recht gestalten sich aber anders als noch vor einem Jahrzehnt erwartet.
Sind es technische oder rechtliche Hürden, die der Ersetzung des Menschen auf dem Fahrersitz entgegenstehen? Warum lässt sich die Haftungsfrage nicht einfach durch eine Versicherungslösung bewältigen? Weil unklar ist, wer das Auto lenkt, wenn der menschliche Fahrer verschwindet? Wie weit reicht eine Anerkennung des Autos als Lenker: Könnte es vor Gericht als eine Art Zeuge auftreten, weil es genau weiss, wer wo die letzten Abende verbracht hat?
Die Tagung widmet sich solchen Technik- und Rechtsfragen digitalisierter Mobilität – von Grundsatzüberlegungen bis hin zu speziellen haftungs-, daten- und versicherungsrechtlichen Problemen. Spokenword-Künstler erklären, was passiert, wenn der Laster das Auto übersieht und in einer Podiumsdiskussion tauschen Datenschützer, Nutzer, Gegner und Befürworter der E-Trottis ihre Argumente aus.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem angehängten Programm und Flyer. Sie können sich via Online-Formular bis zum 16. November 2020 anmelden.
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