Lehrveranstaltungen

Über die Einbindung der Veranstaltungen der Juristischen Fakultät via Vorlesungsverzeichnisses der Universität Basel können Sie die Veranstaltungen, die Sie im Rahmen Ihres Studiums an der Juristischen Fakultät benötigen, direkt recherchieren und belegen.

Proseminare, Seminare und Moot Courts
Informationen zu den Proseminaren, Seminaren und Moot Courts sowie dem Anmeldeszenario finden Sie hier zu gegebener Zeit. Im Bachelorstudiengang müssen die Studierenden jeweils ein Proseminar und ein Seminar aus dem Modul Schreibkompetenz absolvieren. Hauptinhalt ist dabei das Verfassen einer schriftlichen Arbeit über ein vorgegebenes Thema. Die Studierenden sollten das Proseminar im 3. oder 4. Semester und das Seminar im 5. oder 6. Semester belegen.

Anmeldung zu Proseminaren und Seminaren
Die Anmeldung zu den Proseminaren, Seminaren erfolgt jeweils im vorhergehenden Semester (Mai bzw. November). Weitere Einzelheiten bezüglich der Verteilung der Proseminar- und der Seminarplätze via die elektronische Anmeldeplattform werden per E-Mail zeitnah mitgeteilt.

Die Aushänge wurden am 25.4.18 online gesetzt.

Anmeldeverfahren:

Ab 26.4.18 ist ein einmaliger Eintrag  in das Evasys Formular möglich (bis 30.4.18 um 16:00 Uhr). Den Link dazu erhalten Sie  per Mail am Vormittag des 26.4.18.

Die Studierenden dürfen sich im Evasys Formular bei maximal vier Proseminaren  melden und müssen die folgende Angaben machen:
Nachname, Vorname, In welcher Priorität Sie das Proseminar bzw. Seminare besuchen wollen (Höchste; Hohe; Mittlere; Niedrigste,  und in welchem Fachsemester sie studieren), Ihre Stud unibas Email-Adresse und Ihr Fachsemester.

Ihre Eingaben werden grundsätzlich nach den folgenden Kriterien ausgewertet: 1. Priorität; 2. Fachsemester.

Nach diesen Kriterien wird die Zuteilung vorgenommen und wird Ihnen und den Seminar- bzw. Proseminaranbietern gemeldet. Bei einem Proseminar mit einer Lehrperson stehen grundsätzlich 12 Plätze zur Verfügung, bei zwei Lehrpersonen 24 Plätze.

 

 

Bei den Proseminaren wird erhoben, ob Sie am Brush-Up Juristisches Arbeiten teilgenommen haben und wie oft, die Teilnehmer werden prioritär behandelt.

Anmeldeverfahren:

Die Vergabe der Seminarplätze findet via Evasys statt.
Ab 26.4.18 ist ein einmaliger Eintrag  in das Evasys Formular möglich (bis 30. 4.18 um 18:00 Uhr). Den Link dazu erhalten Sie  per Mail am Nachmittag des 26.4.18.

Die Studierenden dürfen sich im Evasys Formular bei maximal vier Seminaren  melden und müssen die folgende Angaben machen:
Nachname, Vorname, In welcher Priorität Sie das Proseminar bzw. Seminare besuchen wollen (Höchste; Hohe; Mittlere; Niedrigste,  und in welchem Fachsemester sie studieren), Ihre Stud unibas Email-Adresse und Ihr Fachsemester.
Ihre Eingaben werden grundsätzlich nach den folgenden Kriterien ausgewertet: 1. Priorität; 2. Fachsemester, gesondert je nach Studiengang.
Nach diesen Kriterien wird die Zuteilung vorgenommen und wird Ihnen und den Seminaranbietern gemeldet.

 

 

Beim Seminar in Privatrechtsvergleichung wird zusätzlich zur Anmeldung via Evasys ein  Motivationsschreiben vorausgesetzt, da es sich um ein Seminar in Verbindung mit einer Studienreise nach London handelt. Weitere Informationen finden sich im Anhang, das bereits per Mail verschickt wurde.

Zusätzlich wird noch der folgende Moot-Court angeboten (Anmeldung via Dozent):

Moot Courts sind studentische Wettbewerbe, bei denen Studententeams Gerichtsprozesse in Form von simulierten Verhandlungen durchführen, die anschliessend von einer aus Fachleuten bestehenden Jury bewertet werden.

Basler Teams haben in den letzten Jahren in verschiedenen Wettbewerben wiederholt Spitzenplätze belegt.

Prozessführung im Öffentlichen Recht – Moot Court

Die Studierenden werden während des Semesters anhand eines fiktiven Falles durch die Stufen eines öffentlich-rechtlichen Beschwerdeverfahrens (Rekursanmeldung, Rekursbegründung, Stellungnahme, Verhandlung) geführt:

Zu Beginn der Veranstaltung erhalten die Teilnehmer die zur Verfügung stehenden Akten. Zusammen mit dem Dozenten wird erarbeitet, welche prozessualen und inhaltlichen Argumentationslinien in der vorliegenden öffentlich-rechtlichen Fallkonstellation idealerweise zu wählen sein werden.

Den Studierenden wird im Rahmen der Veranstaltung anhand von Beispielen gezeigt, wie öffentlich-rechtliche Rechtsschriften zu gestalten und zu formulieren sind. Die Studierenden sollen nach entsprechender Instruktion selber (individuell oder in Gruppen) gewisse Teile der vorliegend anstehenden Rechtsschriften und Eingaben vorbereiten. Die Entwürfe werden in der Vorlesung vorgestellt und einzelne Aspekte daraus besprochen.

Im Weiteren sollen die Studierenden Hinweise und Instruktionen für das Auftreten vor Gericht erhalten (Parteivortrag). In diesem Zusammenhang ist auch ein Gerichtsbesuch in Begleitung eines ehemaligen Gerichtspräsidenten vorgesehen.

Die Veranstaltung findet ihren Abschluss im Rahmen eines kleinen „mock trials“, an dem die Studierenden einen Parteivortrag vor einem Richtergremium halten können.

Gesamtschweizerische Moot Courts

Der Swiss Moot Court ist ein Wettbewerb für alle Rechtsstudierenden der schweizerischen Universitäten. Es geht dabei jeweils um einen komplexen Rechtsfall, der sich auf aktuelle Fragen aus mehreren Bereichen des schweizerischen Rechts bezieht. Die offiziellen Sprachen des Swiss Moot Courts sind Deutsch und Französisch.

Internationale Moot Courts

Im internationalen Schieds- und Handelsrecht (CISG) findet jährlich der Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot  statt, an dem über 340 Teams aus der ganzen Welt teilnehmen. Der Wettbewerb beginnt Anfang Oktober und endet jeweils kurz vor Ostern mit den mündlichen Verhandlungen in Wien und in Hong Kong. Der Willem C. Vis Moot wird in englischer Sprache durchgeführt.

Im Bereich des Schutzes der Menschenrechte wird alljährlich der Concours René Cassin in Strasbourg durchgeführt, an dem bis zu 60 Teams aus der ganzen Welt teilnehmen können. Der Concours René Cassin wird auf Französisch abgehalten.

Die Ausschreibungen zu den Moot Courts finden Sie unter den Seminaren.

Juristische Fakultät
Dr. iur. Patrick Ebnöther
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