Universität Basel
Juristische Fakultät

Schengen und Dublin in der Praxis

Weiterentwicklung der Rechtsgrundlagen

Freitag, 4. Juni 2010, 09.15 -17.00 Uhr
Juristische Fakultät, Universität Basel, Peter Merian-Weg 8, Basel, Pro Iure Auditorium

Programm  /  Referierende  

Nach dem Beitritt der Schweiz zu Schengen und Dublin sind ihr bereits über 90 Weiterentwicklungen notifiziert worden. Diese reichen von der Vereinfachung der polizeilichen Amtshilfe bis hin zu einem verstärkten Datenschutz und betreffen nahezu alle Bereiche des Schengener und Dubliner Rechts. Zur Weiterentwicklung hat auch die Rechtsprechung der schweizerischen und europäischen Gerichte beigetragen.

Die Umsetzung und Anwendung dieser Neuerungen wirft zahlreiche formelle und materielle Fragen auf. Diese werden an der Tagung „Schengen und Dublin in der Praxis – Weiterentwicklung der Rechtsgrundlagen“ von Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis aufgegriffen und anschaulich erörtert. Die Tagung richtet sich an alle Juristinnen und Juristen, die im Bereich des Schengener und Dubliner Rechts tätig sind oder sich hierfür interessieren, insbesondere in Anwaltskanzleien und Unternehmen sowie an Gerichten und in der Verwaltung. Auch interessierte Studierende sind willkommen.

Programm der Tagung vom 4. Juni 2010

09.15 Uhr   Begrüssung
Prof. Dr. iur. Stephan Breitenmoser
09.20 UhrEinführung: Die Bedeutung von Schengen und Dublin in der
Praxis

Dr. iur. Jean-Luc Vez
09.30 UhrDie Justiz- und Polizeizusammenarbeit nach dem Vertrag von
Lissabon

Prof. Dr. iur. Matthias Herdegen
10.00 UhrAmts- und Rechtshilfe im Rahmen des Europarats und der EU
Prof. Dr. iur. Jörg Polakiewicz
Pause
11.00 UhrDas Asylrecht nach dem Vertrag von Lissabon
Prof. Dr. iur. Sarah Theuerkauf
11.30 UhrDer neue Besitzstand von Schengen und Dublin
Dr. iur. Markus Mohler
12.00 UhrDatenschutz
Dr. iur. Beat Rudin
Mittagslunch
13.30 Uhr   Der Vertrag von Prüm
Prof. Dr. iur. Thomas Würtenberger
14.00 UhrDie Umsetzung der Weiterentwicklungen im schweizerischen
Recht
Dr. iur. Adrian Lobsiger
14.30 UhrDer Grundsatz von ne bis in idem nach Art. 54 SDÜ in der
Praxis des EuGH

Prof. Dr. iur. Otto Lagodny
Pause
15.30 UhrDie Rechtsprechung in der Schweiz zu Schengen und Dublin
PD Dr. iur. Peter Uebersax
16.00 UhrRechtsschutz bei der Polizeizusammenarbeit
Prof. Dr. iur. Stephan Breitenmoser/lic. iur. Robert Weyeneth
16.30 UhrSchlussdiskussion
Prof. Dr. iur. Sabine Gless


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Referierende

Prof. Dr. iur. Stephan Breitenmoser (Tagungsleitung)

Ordinarius für Europarecht an der Universität Basel; Richter am Bundesverwaltungsgericht

Prof. Dr. iur. Sabine Gless

Ordinaria für Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Basel

Prof. Dr. iur. Matthias Herdegen

Direktor des Instituts für öffentliches Recht und des Instituts für Völkerrecht an der Universität Bonn

Prof. Dr. iur. Otto Lagodny

Ordinarius für Straf- und Strafprozessrecht sowie Strafrechtsvergleichung an der Universität Salzburg

Dr. iur. Adrian Lobsiger

Vizedirektor Bundesamt für Polizei (fedpol)

Dr. iur. Markus Mohler

Lehrbeauftragter für Sicherheits- und Polizeirecht an den Universitäten Basel und St. Gallen

Prof. Dr. iur. Jörg Polakiewicz

Head of the Law Reform Department, Directorate General of Human Rights and Legal Affairs des Europarates

Dr. iur. Beat Rudin

Lehrbeauftragter für öffentliches Recht an der Universität Basel und Datenschutzbeauftragter des Kantons Basel-Stadt

Prof. Dr. iur. Sarah Theuerkauf

Professorin für Europarecht und Europäisches Migrationsrecht an der Universität Fribourg

PD Dr. iur. Peter Uebersax

Privatdozent für öffentliches Recht sowie öffentliches Prozessrecht an der Universität Basel; Gerichtsschreiber und wissenschaftlicher Berater am Bundesgericht

Dr. iur. Jean-Luc Vez

Direktor Bundesamt für Polizei (fedpol)

Lic. iur. Robert Weyeneth, Advokat

Assistent am Ordinariat für Europarecht an der Universität Basel

Prof. Dr. iur. Thomas Würtenberger

Ordinarius für Staats- und Verwaltungsrecht an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.

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Letzte Änderung: 04.06.2010

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