Universität Basel
Juristische Fakultät

Recht aktuell BRUSH UP: Landesverweisung, Tätigkeitsverbot u.W.: Neuerungen im StGB-Massnahmenrecht

Freitag, 29. September 2017, 13.30 - 17.45 Uhr
Juristische Fakultät
Universität Basel
Peter Merian-Weg 8
CH-4002 Basel
Pro Iure Auditorium

Am 1. Oktober 2016 traten im Zuge der Umsetzung von Art. 121 Abs. 3-6 BV über die Ausschaffung krimineller Ausländerinnen und Ausländer die Art. 66a bis 66d StGB über die Landesverweisung in Kraft. Seit 1. Januar 2015 gelten die Art. 67 bis 67d StGB betreffend Tätigkeits-, Rayon- und Kontaktverbot. Diesen grösstenteils neuartigen "anderen Massnahmen" widmet sich die halbtägige BRUSH UP Veranstaltung „Landesverweisung, Tätigkeitsverbot u.W.: Neuerungen im StGB-Massnahmenrecht“. Besonderes Gewicht gelegt werden soll auf das Institut der Landesverweisung.
Dabei interessieren neben gesetzgeberischer Stossrichtung und Regelung im Einzelnen jeweils die in der praktischen Anwendung bereits gewonnenen quantitativen und qualitativen Erkenntnisse, unter letzteren allem voran allfällig lokalisierte Problemfelder und/oder Unvereinbarkeiten mit herkömmlichen Rechtsinstituten und Rechtsgrundsätzen. Den entsprechenden Praxisberichten aus den drei „Erfahrungswelten“ Strafverteidigung, Strafverfolgung und Strafjustiz vorangestellt ist eine Analyse und Kompatibilitätsprüfung unter strafrechtswissenschaftlich-dogmatischem Blickwinkel.

AdressatInnen der Veranstaltung sind PraktikerInnen aus Advokatur, Strafverfolgung und Strafjustiz sowie Verwaltung, gleichermassen wissenschaftlich Tätige und Interessierte, Studierende und AnwaltskandidatInnen resp. VolontärInnen.

Die halbtägige BRUSH UP Veranstaltung „Landesverweisung, Tätigkeitsverbot u.W.: Neuerungen im StGB-Massnahmenrecht“ ist eine Weiterbildungsveranstaltung der Juristischen Fakultät und der Advokatenkammer Basel, die unter dem Titel „Recht aktuell“ stattfindet.

Die Juristische Fakultät und die Advokatenkammer Basel wenden sich mit diesen BRUSH UP Veranstaltungen an JuristInnen aus der Praxis sowie an Studierende und VolontärInnen. Auf diesem Weg soll einerseits ein Überblick über die neueren Entwicklungen in einem Rechtsgebiet geboten und andererseits sollen Kontakte zur Praxis intensiviert werden.

Programm der Tagung vom 29. September 2017

13.30-13.40Begrüssung und Einführung
Judith Natterer Gartmann
13.40-14.25Strafrechtswissenschaftliche / -dogmatische Betrachtung
Niklaus Ruckstuhl
14.25-15.10Erfahrungswelt Strafverteidigung
Christian von Wartburg
15.10-15.30Fragen und Diskussion
15.30-15.50

Kaffeepause

15:50-16.35Erfahrungswelt Strafverfolgung
Alberto Fabbri
16.35-17.20Erfahrungswelt Strafjustiz
René Ernst
17.20-17.45Fragen und Diskussion

Referierende

Dr. iur. René Ernst
Advokat, Strafgerichtspräsident Basel-Stadt

lic. iur. Alberto Fabbri, LL.M.
Erster Staatsanwalt Basel-Stadt, Lehrbeauftragter Universität Basel

Dr. iur. Judith Natterer Gartmann (Tagungsleitung)
Advokatin, Lehrbeauftragte Universität Basel

Prof. Dr. iur. Niklaus Ruckstuhl
Advokat und solothurn. Notar, Titularprofessor für Strafprozessrecht an der Universität Basel, Kantonsrichter in der Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht des Kantons Basel-Landschaft

Dr. iur. Christian von Wartburg
Advokat, Fachanwalt SAV Strafrecht, Lehrbeauftragter Universität Bern

Anmeldung, Teilnahmebedingungen und Hinweise

  • per Fax: +41 61 207 25 08

Tagungsbeitrag:

CHF 290.— inkl. Tagungsunterlagen und Pausenverpflegung

CHF 120.— für Studierende, sowie Volontäre und Volontärinnen bei Behörden, Gerichten und in Anwaltsbüros .

 

Anmeldefrist: 25. September 2017 (die Anmeldung wird bestätigt).

Einzahlung bitte mit der Anmeldung auf folgendes Konto: Basler Kantonalbank, 4002 Basel, zugunsten von: CH29 0077 0016 0550 4709 1, BIC BKBBCHBBXXX, Universität Basel, Ressort Finanzen, Postfach 732, 4003 Basel; Zahlungszweck: DRW2215, Neuerungen im StGB-Massnahmenrecht (bitte auch den Teilnehmername angeben).

 

Annulierungsbestimmungen:

Bei Abmeldungen, die später als 1. September 2017 erfolgen, werden CHF 150.— in Rechnung gestellt, bei Abmeldungen nach dem 15. September 2017 wird der volle Betrag in Rechnung gestellt. Ersatzteilnehmende sind willkommen. Dies muss der Tagungsleitung mitgeteilt werden. Über die Teilnahme an der Tagung wird eine Bescheinigung ausgestellt.

Für weitere Auskünfte stehen Ihnen Frau Conus oder Frau Tschudin unter der Tel. Nr.
+41 61 207 25 19 gerne zur Verfügung.

Letzte Änderung: 20.07.2017

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