Universität Basel
Juristische Fakultät

Masterstudium Life Sciences-Recht

Was ist Life Sciences-Recht?

Das Life Sciences-Recht ist ein neuartiges Rechtsgebiet, das es erst zu entwickeln gilt. Der Begriff der Life Sciences umfasst all jene Wissenschaften, die sich mit dem Einsatz (Biotechnologie) und der Behandlung (Humanmedizin, Veterinärmedizin und Pflanzenschutz) von Lebewesen beschäftigen. Life Sciences sollten dabei nicht nur als rein theoretische, sondern auch als angewandte Wissenschaften verstanden werden, in welchen Forschung und Technik die Grundpfeiler bilden. Von entscheidender Bedeutung sind die Life Sciences für die Industriesektoren Pharmazie, Medizin, Landwirtschaft (Agroindustrie) und – zumindest teilweise – auch für die Chemie. 

Das Recht hat im Umgang mit den Life Sciences und ihrer technischen Anwendung vielfältige Aufgaben. Während die Innovationsförderung besonders durch den Schutz des geistigen Eigentums (insb. durch das Patentrecht) garantiert wird, ist die Verbreitung resp. der Technologietransfer des geschützten Immaterialgutes durch das Vertragsrecht – und neuerdings auch durch das Kartellrecht – geregelt. Nebst dem dritten Bereich, der sich mit der Technikanwendung bzw. den Regelungen zur Techniksicherheit und zu den ethischen Grenzen im Umgang mit (neuartigen) Technologien (z.B. im Heilmittel-, Gentechnik- oder Medizinrecht) befasst, trägt das letzte Aufgabengebiet den Haftungsfragen Rechnung.

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Letzte Änderung: 08.07.2016

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Prof. Dr. iur. Dipl.-Biol. Herbert Zech

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