Universität Basel
Juristische Fakultät

Law and Animals: Ethics at Crossroads

Doktoratsprogramm der Juristischen Fakultät der Universität Basel, 2012-2015 / 2013-2016
In Zusammenarbeit mit der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich (English version)

„Law and animals“: ein aktuelles und praxisrelevantes Forschungsgebiet

Die Juristische Fakultät der Universität Basel lanciert das Doktoratsprogramm „Law and Animals: Ethics at Crossroads“, das in die Life Sciences-Strategie der Universität Basel eingebettet ist. Ein erster Studienzyklus des Doktoratsprogramms hat im Herbst 2012 begonnen und ist auf eine Laufzeit von drei Jahren ausgerichtet, ein zweiter Studienzyklus hat im Frühjahr 2013 begonnen. 

„Law and animals“ ist ein noch junges, aber zukunftsträchtiges Forschungs- und Rechtsgebiet, das sich mit allen Aspekten des gesellschaftlichen und des darauf gründenden rechtlichen Umgangs mit Tieren befasst. Die Berührungspunkte zwischen Gesellschaft und Tieren sind von Konflikten auf lokaler, globaler und individueller Ebene durchzogen, deren Lösung vermehrt Aufgabe rechtlicher Normierung ist und sein wird. Diese Rechtsfragen sind bisher an keiner europäischen Universität Gegenstand einer umfassenden Analyse. Das Doktoratsprogramm ist daher nicht nur schweizweit, sondern europaweit ein Novum und bietet die Möglichkeit, das im Entstehen begriffene Forschungsgebiet „law and animals“ durch Nutzung der Synergien aller Beteiligten breitflächig zu erschliessen.

Organisation des Doktoratsprogramms

Das Programm gliedert sich in ein Ausbildungsmodul und ein Forschungsmodul. Das Ausbildungsmodul (30 ETCS) dient der gemeinsamen und allgemeinen Ausbildung der Doktorierenden und läuft parallel zum Forschungsmodul, in dem die Doktorierenden ihre individuellen Dissertationen verfassen. Die Dissertationsthemen spiegeln verschiedene Aspekte des rechtlichen Umgangs mit Tieren wider. Sie gehen einerseits auf spezifische, aktuelle Fragestellungen ein, andererseits ermöglichen sie Grundlagenforschung.

Durchführungsorte des Doktoratsprogramms sind Basel und Zürich. Das Doktoratsprogramm ist international ausgeschrieben worden und richtet sich in erster Linie an Jurist/innen, die im Forschungsgebiet „law and animals“ promovieren wollen. Das Programm ist zweisprachig (Englisch und Deutsch). Jede/r Doktorierende wird von einem individuellen Doktoratskomitee begleitet, das sich aus zwei Basler ProfessorInnen (Erst- und Zweitbetreuung) sowie einem/einer externen ExpertIn zusammensetzt. Das Programm unterliegt der fakultären Promotionsordnung von 2012.

Dank der grosszügigen Unterstützung durch die Haldimann-Stiftung, Aarau, (www.haldimann-stiftung.ch) und durch die Universität Basel werden den Doktorierenden Anschubstipendien vergeben.

Auswärtige Studienaufenthalte, so z.B. am „Center for Animal Law Studies“ der Lewis & Clark Law School in Portland, USA, oder am Messerli Forschungsinstitut in Wien, werden begrüsst und institutionell unterstützt.

Assoziierte Teilnahme

Assoziierte Teilnehmer/innen sind Doktorierende, die aufgrund eines thematischen Bezugs  ihrer Dissertation zum Doktoratsprogramm „Law and Animals“ von einer Teilnahme profitieren, aus Gründen der fehlenden juristischen Qualifikation, der geografischen Distanz oder zeitlichen Verhinderung jedoch nicht in ordentlichem Umfang teilnehmen können oder wollen. Im Rahmen der assoziierten Teilnahme am Doktoratsprogramm sind mindestens folgende Bildungsangebote im Umfang von 10 KP wahrzunehmen:

  • Aktive Teilnahme am internationalen Online Forum „Animal Law“ (1 KP)
  • Teilnahme an 4 Doktorandentreffen  (4 KP)
  • Teilnahme an 1 Doktorandenkolloquium (3 KP)
  • Beitrag an 1 Doktorandenkonferenz (2 KP) 

Bewerbungen für eine assoziierte Teilnahme im Programm werden laufend entgegengenommen. Interessierte wenden sich an Saskia Stucki, animals-ius at unibas.ch.

Ausschreibung Ruth und Paul Wallach-Stipendium 

Bewerbungen für eine assoziierte Teilnahme im Programm werden laufend entgegengenommen. Interessierte wenden sich an Saskia Stucki, animals-ius at unibas.ch.

Ausschreibung

 

 

English version

Letzte Änderung: 21.11.2013
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